FUNKTION
Nicht die Zähne und deren Stellung geben vor,
wie "
der Biß"
sein sollte. Die Eckdaten für ein gut funktionierendes
Kausystem liefern ausschließlich die
Kiefergelenke.
Diese können mittels einer "Vermessung",
der sog.
Axiographie ermittelt
werden. Sie sind individuell völlig verschieden,
sogar zwischen linkem und rechtem Gelenk desselben
Patienten. So ist eine zahnärztliche bzw. zahntechnische
Veränderung im Kausystem (z.B. durch Zahnersatz)
ohne individuelle Vermessung, auf Basis von allgemein
gebräuchlichen "Mittelwerten" von
vorneherein falsch.
Seit 2010 steht uns nun ein ganz neues Tool zur Verfügung, das sog. DIR-System. Damit ist es erstmals möglich eine dreidimensionale Registrierung der Kiefergelenksköpfchen unter Einbeziehung der pathologisch veränderten Kaumuskulatur zu registrieren!
DIR System
Die Gelenkstrukturen tolerieren in vielen Fällen
solche Fehler, zumindest einige Zeit.
Kurzfristig können entzündliche Veränderungen
zu
Schmerzen führen.
Langfristig kann ein übermäßiger
Verschleiß an diversen
Gelenkstrukturen (Knorpelflächen, Discus, Kapsel,
Bänder) entstehen, der sich wiederum in Schmerzen
und/oder funktionellen Einschränkungen äußern
kann.
Reibegeräusche oder
Knacken bei der Mundöffnung
und/oder beim Kauen sind immer ein Hinweis auf erhöhte
Belastungen und können durch eine manuelle
Funktionsanalyse exakt diagnostiziert werden.
können ihre Ursache in einer lokalen Überlastung
von Zähnen haben.